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Stefanie Klemm

Nach einigen Semestern Germanistik und Psychologie, einem Abschluss in tänzerischer Bewegungsanalyse (nach Cary Rick) und einem Masterstudium (Regie und Drehbuch) an der Zürcher Hochschule der Künste realisiert Stefanie mit ihrer eigener Produktionsfirma seit 2000 Auftragsproduktionen, Kurzfilme, Experimental- und Tanzvideos, die an etlichen Filmfestivals und im TV präsentiert werden. Sie war Stipendiatin der Drehbuchwerkstatt München und der Wajda School Warschau (Intensive pre-production workshop EKRAN).
Sie schreibt Drehbücher und ist als Regisseurin tätig.

Sie ist Gründungsmitglied der Table-Reading-Gruppe Berner DrehbuchautorInnen,
leitet Drehbuchaufstellungen (Structural Script Constellations nach Varga-Von Kibéd)
und unterrichtet zeitweise ‚Drehbuchschreiben‘ an verschiedenen Institutionen.

Für das Drama ‚Renatas Erwachen‘ erhielt sie den Schweizer Treatment-Award 2015.

Im Sommer 2020 wurde ihr erster abendfüllender Spielfilm fertiggestellt.
Von Fischen und Menschen von Dschoint Ventschr produziert mit Sarah Spale und
Matthias Britschgi in den Hauptrollen hatte seine Uraufführung am Internationalen
Filmfestival in Chicago. Der Film war am Festival Max Ophüls Preis in Saarbrücken
und an den Solothurner Filmtagen zu sehen. In Solothurn lief er in zwei
Wettbewerben und gewann den Jurypreis für den besten Erstling: Opera Prima.
Kinostart in der Deutschschweiz: 20. Mai 2021.
Ab dem 16. Mai finden in Zürich, Bern, Basel und Biel Vorpremieren mit Cast&Crew statt. 

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Regie

Als Regisseurin möchte ich Geschichten und Bilder kreieren, die in ihrer Menschlichkeit
anrühren, die Assoziationsfenster öffnen in eine Welt, in der sich der Zuschauer, die
Zuschauerin auskennt und darin doch etwas Neues erfährt über sich, den Menschen,
und sein Handeln und Fühlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drehbuch

 

Spielfilme und Dokumentarfilme (in Entwicklung und Produktion)

Von Fischen und Menschen  – an Festivals und bald im Kino

Spielfilm, 90’. Buch / Regie: Stefanie Klemm. Produktion: Sereina Gabathuler, Dschoint Ventschr. Kamera: Kacper Czubak, Ton: Benoît Barraud, Schnitt: Mirella Nüesch, Musik: Marcel Vaid,
Kostüme: Linda Harper, Ausstattung: Marc Dörfel u Myriam Kälin.
Förderung: BAK, die Berner Filmförderung, die Zürcher Filmstiftung, SRF, Migros Kulturprozent, u.a..
Mit Sarah Spale, Matthias Britschgi, Sarah Hostettler, Julian Köchlin, Michael Neuenschwander,
Lia Wagner, Lisanne Hirzel ua.

Uraufführung: Oktober 2020 am Internationalen Filmfestival Chicago / USA.
Festival Max Ophüls Preis, Saarbrücken / D
Solothurner Filmtage / CH, 2021. Auszeichnung OPERA PRIMA für das beste Langfilm-Debüt.
Kinostart: Ab dem 20. Mai in den Kinos der Deutschschweiz. Zuvor finden in Zürich,
Bern, Biel und Basel Vorpremieren mit Cast&Crew statt.

Inhalt: Nach dem Tod der kleinen Milla verstricken sich Judith und Gabriel immer tiefer in einem Gespinst aus Rache, Schuld und Lügen, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint.

Medienstimmen zum Film:

«… Der Film entwickelt so eine subtile Spannung und eine hypnotische Kraft, die den Zuschauer
in einen emotionalen Abgrund zieht.(…). Mit Talent, Intuition und grosser Reife
ist es der Regisseurin gelungen, einen kraftvollen dramaturgischen Inhalt zu weben
und Bild, Ton und Erzählung eine meisterhafte Kohärenz zu verleihen.»
Aus der Laudatio der Jury für die Auszeichnung Opera Prima.
«Fesselnd.» Cinema Femme
«Herausragend gemacht. Eine mitreissende Geschichte über Schuld und Trauer.» Third Coast Review
«Beeindruckend.» Periscope in a Bathtub
«Visuell herausragend gestaltet und dramaturgisch-emotional wunderbar geführt.» Filmfestivals Max Ophüls Preis

Die Filmcoopi schreibt: «Von Fischen und Menschen» beeindruckt in allen Rollen mit
hervorragenden Darstellerinnen und Darstellern – allen voran Sarah Spale
als Judith («Wilder», «Platzspitzbaby») und Matthias Britschgi als Gabriel («Die fruchtbaren Jahre sind vorbei»).
Regisseurin und Drehbuchautorin Stefanie Klemm bringt eine archaische Geschichte über Schuld,
Trauer, Rache und Vergebung auf die Leinwand. Mutig und einfühlsam erkundet sie die Tiefen
menschlicher Nöte. Von Beginn weg faszinieren Landschaftsaufnahmen, Atmosphäre und geschickt
eingesetzte, fesselnde Thriller-Elemente. Ein kluger, bildstarker Film, der in Bann zieht und
nachhallt.»

 

 

 

Renatas Erwachen in Entwicklung

Spielfilm, 90’. Buch / Regie: Stefanie Klemm
Der Stoff zum Thema ‚Schweiz von morgen‘ wird mit dem Treatment Award 2015
von SRF, Telepool und ZFF ausgezeichnet und erhält Drehbuchförderung
(Zürcher Filmstiftung, Aargauer Kuratorium und MEDIA-Ersatzmassnahmen).

Es ist die Geschichte einer Wissenschafterin, die 30 Jahre nach ihrem Einfrieren erwacht
und sich in ihrer Zukunft zurecht finden muss. Eine Parabel über die Suche nach dem
ewigen Leben, die das Leben zu zerstören droht. Die Jury des Treatment Awards überzeugte
der thematische Bezug und die detail- und ideenreiche Umsetzung dieses nachdenklichen
Zukunftsdramas. Die Autorin erzählt eine emotionale Familiengeschichte vor dem
Hintergrund des medizinischen Machbarkeitswahns.


Traces on my skin fertiggestellt

Dokumentarfilm (17′)  von Stefanie Klemm (in Koproduktion mit outreach GmbH und
Shanghai Theatre Academy, China). Kamera/Musik: Tom Gibbons. Welturaufführung
an den Visions du Réel 2017, Vorstellungen im stattkino Luzern, KinoRex Bern,
Universität Basel, Xenix und Stüssihof, Zürich. Diverse int. Filmfestivals.
Rezension: www.filmexplorer.ch/detail/shanghai-film-lab/

Inhalt: Shanghai, 2016. Ein Kunstprojekt führt drei junge Chinesinnen und einen Chinesen
kurz nach ihrem Studienabschluss zusammen: Xi Ruolan, die Künstlerin, lädt Fremde zu sich nach
Hause ein. Qian Kecheng, die PR-Freelancerin, kostet die Freiheit der Riesenmetropole aus. Jiang
Bo, der Grafiker, zieht nach Shanghai, um eine feste Anstellung zu finden. Cheng Minxian arbeitet
hart in einer renommierten Eventagentur und wohnt noch bei ihren Eltern. Sie lechzen nach
Erfahrungen und wollen beruflich vorwärts kommen. Sie eint ihr Lebenshunger und die
ernsthafte Suche nach Selbstbestimmung und einem Weg aus der Anonymität.


Bonne Poire
von Jasmin Gordon – fertiggestellt

Nomination für den Berner Filmpreis
Kurzfilm, 8′  2K / colour
Regie: Jasmin Gordon. Buch: Julien Bouissoux, Cast: Sonja Riesen und Véronique Mermoud
Kamera: Simon Huber. Ausstattung: Doris Baumgartner. Ton: Balthasar Jucker
Produktion: bluebox film / Stefanie Klemm. Unterstützt durch die Berner Filmförderung,
das Schweizer Fernsehen RTS, die Berner Burgergemeinde und weitere Förderer.

Nina a la malchance d’avoir une mère qui perd la tête. Malgré son travail et la distance
qui les sépare, elle s’efforce d’être dévouée, patiente et attentionnée. Mais ce n’est pas facile,
surtout quand Nina découvre par hasard que son père n’est probablement pas son père.
Comment trouver la vérité quand la seule personnne qui la connaît n’a plus toute sa raison?
Comment libérer un secret d’une conscience en train de s’effacer?


Am Ende des Sommers / Summer’s end
– fertiggestellt

Kurzfilm, 28’. Buch / Regie: Stefanie Klemm, bluebox film, Bern in Kooperation mit Juno film, München und in Koproduktion mit dem Schweizer Fernsehen SRF.  Freie Adaption der Kurzgeschichte ‚Elfe und Kobold‘ von Andreas Sommer, erschienen bei LangenMüller, München 2013.

Der menschenscheue Wissenschaftler Ben wird von der mysteriösen, sinnlichen Eva in einen Gefühlstaumel voller Glück versetzt, wie er ihn noch nie erlebt hat. Als Eva ihm eines Tages ihren geheimsten Wunsch offenbart, wird Bens Liebe auf eine harte Probe gestellt. Um Eva nicht zu verlieren, trifft er am Ende des Sommers eine folgenschwere Entscheidung.
The mysterious and sensual Eva draws Ben, the shy scientist, into an emotional whirl of happiness he never experienced before. When Eva tells him her inner most secret, his love is put to the test. He will do anything to keep her – and at the end of the summer Ben comes to a decision with serious consequences.

Wurde an diversen internationalen Festivals gezeigt und in ‚Filmszene Schweiz’/SRF 1 ausgestrahlt.


Weisse Tasten, schwarze Tasten – ad acta gelegt

Spielfilm, 90’. Buch: Stefanie Klemm

Mütterliche Kontrolle und quälende Ess-Brechsucht beherrschen das Leben der talentierten Klavierspielerin Carmel (18). Als sie in einer wichtigen Prüfung versagt, bricht das Familiengefüge auseinander. Schmerzhafte Wahrheiten drängen ans Licht und zwingen Carmel, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

 

 

 

Filmografie, Auswahl

Von Fischen und Menschen  fic. 90′ 2020 (Dschoint Ventschr)
was bleibt  dok. 10′ 2018 (outreach gmbh Switzerland)
Traces on my skin  dok. 17′ 2017 (Shanghai Film Lab)
Bonne Poire  fic. 8′. 2015 Produktion bluebox film, Regie Jasmin Gordon
Am Ende des Sommers  fic. 28′, 2014
Kaddebt eyneyah  Music-Clip für Mai Farouk / Kairo, 3’30’’, 2007
ARM  fic. 4’, 2006
porentief fic. 3’, 2006
Carpe Diem  fic. 4‘30‘‘, 2002
Anitra‘s mirror  tanz / fic. 1‘, 2002 („Der kürzeste Tanzfilm aller Zeiten“)
ritsch ratsch fic. 1‘30‘‘, 2001
mission impossible tanz/fic. 1‘, 2001
Barrakuda – Ein Stück Tanz tanz/fic. 18‘, 2000

Diverse Kameraadaptionen von Bühnentanzstücken und Auftragsfilme.

Festivals (Auswahl):

2021 Solothurner Filmtage, Festival Max Ophüls Preis
2020 Internationales Filmfestival Chicago
2017 Vision du Réel, Nyon
Int. Short Film Festival SHNIT Bern
Festival indépendent de films Paris / Berlin
Mumbai Women’s International Filmfestival MWIFF
Jaipur International Film Festival, New Delhi Women’s Director Film Festival
Erie International Film Festival
Odessa digital Film Festival
weitere: Ein-Minuten-Filmfestival Zürich, Fabrica da Movimentos, Porto, Lichtspieltage Winterthur, Int. Kurzfilmfestival Burgdorf, Innovative International Dance Films San Francisco, Dance for the Camera, Athen. Videofilmtage, Basel. Dance Screen: Monte Carlo, Brighton und Den Haag. ReelDance / Tournee in Australien.

Senderechtsverkäufe an ARTE.

Bluebox Film

 

bluebox film ist seit 2000 erfolgreich im Auftragsfilmbereich tätig: Bis heute sind zahlreiche Reportagen, Dokumentationen und Informationsfilme entstanden.
Wir arbeiten unkompliziert, aber professionell und sind mit diversen Fachleuten aus der Branche verknüpft. Dadurch bieten wir das ganze „Film-Paket“ an: Von der ersten kreativen Idee übers Konzept / Drehbuch bis zur visuellen Umsetzung und zur Postproduktion entsteht Ihr Film unter einem Dach.

Als Regisseurin hat sich Stefanie Klemm mit künstlerischen Kurzfilmen einen Namen gemacht. Die Fähigkeit, in Kürze eine bewegende Geschichte zu erzählen, kommt auch im kommerziellen und dokumentarischen Film zum Tragen: Filme sind für ZuschauerInnen gemacht, die informiert und unterhalten, aber auch berührt werden wollen.

 

Auftragsfilme, Auswahl

Künstlerinnenportrait
Corina Bezzola und Dining Room Safari 2018

Tiefbauamt des Kantons Bern
Langzeitdokumentation Wankdorfplatz 2008-2012
Bypass Thun 2011
Hochwasserschutz Aare (zwischen Thun und Bern) 2010
Das Berner Modell 2008

Erziehungsdirektion des Kantons Bern
Eine Schule für alle? Ein Film über die Integration der Kleinklassen 2008

Gemeinde Wattenwil
Diverse Portraits 2012

Universität Bern, Institut für Sport-Wissenschaften
Master-Studiengang TanzKultur 2010-2011

Didac Schulen AG
Diverse Informationsfilme ab 2000 bis heute

Securitas AG, BKW Energie AG, Raiffeisenbank Thun und andere.

 

 

Kontakt

bluebox film
Stefanie Klemm
Hallerstr. 58
CH – 3012 Bern
0041 (0)79 654 01 68
info@blueboxfilm.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ENDE